Sonntag, 11. Juli 2010
Mambo? Liebe Gruesse aus dem wunderschoenen Ngara
… man, die Zeit vergeht viel zu schnell…
naja, wie ich halt so bin – manchmal einbisschen Computer-Faul – sorry.
Aber es koennte auch daran liegen, dass ich immer was zu tun hab. Klingt jetzt vielleicht nicht wirklich afrikanisch, aber wenn man mich sieht... dann sieht man das afrikanische Leben gleich wieder.
Nach der Arbeit bin ich zurzeit jeden Abend unterwegs.
Freunde besuchen, Fussball schaun, Freunde besuchen ein Bierchen trinken und Gitarren Unterricht geben...
...ach und Freunde besuchen ;)
Mir gehts gut, um nicht zu sagen suuuuper!!
Jetzt wo die Zeit schon vor sich hinrennt hab ich endlich viele viele Freunde gefunden und soo tolle Plaetze in Ngara. Ist einbisschen schade, dass das erst jetzt passiert, aber da sieht man wieder wie kurz ein Jahr ist.
Was bei mir so passiert ist...
eine junde Belgierin war fuer einen Monat hier im Center und hat zusammen mit mir gearbeitet. Das war echt super – die Arbeit macht halt mehr Spass zusammen – Asante Cindy!!!
Zusammen mit Marcus bin ich nach Bujumbura (Burundi) gefahren. Wenn ich einen afrikanischen Ort empfehlen kann, dann Bujumbura. Naja, vielleicht nicht momentan, weil man nicht weiss, was die derzeitigen Wahlen noch so mit sich bringen.
Aber irgendwann muss ich da nochmal hin – an den schoenen Tanganyikasee.
Fussball: fuer alle die sich Afrika ohne Fernseher vorstellen ;)
Alle, naja, vielleicht 98% der Tansanier sind Fussball-Begeistert, d.h. es werden alle Spiele uebertragen und geschaut. Es gibt hier viele Bars und eigentlich in jeder einen Fernseher. Es ist schon echt cool mit den Afrikanern Deutschlandspiele anzuschauen :) ach, und danke nochmal an die, die mir den Deutschlandschal geschenkt haben – die Tansanier waren richtig begeistert!
Ich hab die Spiele meistens zusammen mit Marcus im Radio (Radio Kwizera FM) angeschaut. Die Jungs dort haben die Spiele live ins Radio uebertragen und wenn man daneben sitzt, dann kommt man selber auch schnell ins Radio. Ich durfte sogar schon meinen Senf ins Radio sprechen (Halbzeit-Auswertung bei einem Deutschlandspiel :) ) echt witzig!
Heute war ich auch im Radio... ich durfte Werbeaufnahmen machen
„Mimi Renate, kutoka Ujerumani, napenda sana kusikiliza Radio Kwizera FM“ hihihi... „Wasikilisaje Ngara 97.9 FM“
Echt super mit den Jungs... das Radio ist schon fast mein zweites Zuhause :)
Im Center hatten meine Jungs jetzt einen Monat Ferien... die meisten waren fuer zwei Wochen Zuhause, bei der Familie bzw. Verwandten.
Es ist schon angenehmer, mit weniger Kids zu arbeiten, aber irgendwie hab ich mich jetzt echt gefreut, dass alle wieder zurueck sind. Die fehlen mir doch schnell und man merkt schnell, das etwas fehlt im Center.
Mei, was passiert, wenn ich hier selber weg muss?!?
Ueber meinen Abschied hab ich noch nicht viel nachgedacht. Ich will auch noch garnicht an morgen denken – lebe jetzt!!
Sr. Nicole aus Belgien ist wieder zurueck. Und Sr. Ivette ist fuer drei Monate nach Canada geflogen. Mei, ich hab echt einen riessigen Respekt vor dieser Frau. In ihrem Alter und obwohl sie Zuhause immer jeder fragt, ob sie nicht endlich bleiben will, entscheidet sie sich immer wieder fuer Afrika und ihre Arbeit hier. Wow – faszinierend.
Ein riessiges ASANTE SANA an meine Kollegen vom letzten Jahr!!!!
Echt, mit einem Packet von euch haette ich nie gerechnet – ihr seid sooooo suuper spitze!!!!!!!
Eigentlich sollte ich jetzt Altenpflegerin werden und bei euch anfangen, weil ich weiss echt nicht ob ich jemals wieder so tolle Kollegen bekommen werd.
Ich komm euch sofort besuchen, wenn ich wieder da bin!!
Ach genau... fuer alle die wissen wollen, wann ich den wieder komm...
am 25.08.2010 sehe ich wieder eine andere Welt...
tutaonana... Ene
naja, wie ich halt so bin – manchmal einbisschen Computer-Faul – sorry.
Aber es koennte auch daran liegen, dass ich immer was zu tun hab. Klingt jetzt vielleicht nicht wirklich afrikanisch, aber wenn man mich sieht... dann sieht man das afrikanische Leben gleich wieder.
Nach der Arbeit bin ich zurzeit jeden Abend unterwegs.
Freunde besuchen, Fussball schaun, Freunde besuchen ein Bierchen trinken und Gitarren Unterricht geben...
...ach und Freunde besuchen ;)
Mir gehts gut, um nicht zu sagen suuuuper!!
Jetzt wo die Zeit schon vor sich hinrennt hab ich endlich viele viele Freunde gefunden und soo tolle Plaetze in Ngara. Ist einbisschen schade, dass das erst jetzt passiert, aber da sieht man wieder wie kurz ein Jahr ist.
Was bei mir so passiert ist...
eine junde Belgierin war fuer einen Monat hier im Center und hat zusammen mit mir gearbeitet. Das war echt super – die Arbeit macht halt mehr Spass zusammen – Asante Cindy!!!
Zusammen mit Marcus bin ich nach Bujumbura (Burundi) gefahren. Wenn ich einen afrikanischen Ort empfehlen kann, dann Bujumbura. Naja, vielleicht nicht momentan, weil man nicht weiss, was die derzeitigen Wahlen noch so mit sich bringen.
Aber irgendwann muss ich da nochmal hin – an den schoenen Tanganyikasee.
Fussball: fuer alle die sich Afrika ohne Fernseher vorstellen ;)
Alle, naja, vielleicht 98% der Tansanier sind Fussball-Begeistert, d.h. es werden alle Spiele uebertragen und geschaut. Es gibt hier viele Bars und eigentlich in jeder einen Fernseher. Es ist schon echt cool mit den Afrikanern Deutschlandspiele anzuschauen :) ach, und danke nochmal an die, die mir den Deutschlandschal geschenkt haben – die Tansanier waren richtig begeistert!
Ich hab die Spiele meistens zusammen mit Marcus im Radio (Radio Kwizera FM) angeschaut. Die Jungs dort haben die Spiele live ins Radio uebertragen und wenn man daneben sitzt, dann kommt man selber auch schnell ins Radio. Ich durfte sogar schon meinen Senf ins Radio sprechen (Halbzeit-Auswertung bei einem Deutschlandspiel :) ) echt witzig!
Heute war ich auch im Radio... ich durfte Werbeaufnahmen machen
„Mimi Renate, kutoka Ujerumani, napenda sana kusikiliza Radio Kwizera FM“ hihihi... „Wasikilisaje Ngara 97.9 FM“
Echt super mit den Jungs... das Radio ist schon fast mein zweites Zuhause :)
Im Center hatten meine Jungs jetzt einen Monat Ferien... die meisten waren fuer zwei Wochen Zuhause, bei der Familie bzw. Verwandten.
Es ist schon angenehmer, mit weniger Kids zu arbeiten, aber irgendwie hab ich mich jetzt echt gefreut, dass alle wieder zurueck sind. Die fehlen mir doch schnell und man merkt schnell, das etwas fehlt im Center.
Mei, was passiert, wenn ich hier selber weg muss?!?
Ueber meinen Abschied hab ich noch nicht viel nachgedacht. Ich will auch noch garnicht an morgen denken – lebe jetzt!!
Sr. Nicole aus Belgien ist wieder zurueck. Und Sr. Ivette ist fuer drei Monate nach Canada geflogen. Mei, ich hab echt einen riessigen Respekt vor dieser Frau. In ihrem Alter und obwohl sie Zuhause immer jeder fragt, ob sie nicht endlich bleiben will, entscheidet sie sich immer wieder fuer Afrika und ihre Arbeit hier. Wow – faszinierend.
Ein riessiges ASANTE SANA an meine Kollegen vom letzten Jahr!!!!
Echt, mit einem Packet von euch haette ich nie gerechnet – ihr seid sooooo suuper spitze!!!!!!!
Eigentlich sollte ich jetzt Altenpflegerin werden und bei euch anfangen, weil ich weiss echt nicht ob ich jemals wieder so tolle Kollegen bekommen werd.
Ich komm euch sofort besuchen, wenn ich wieder da bin!!
Ach genau... fuer alle die wissen wollen, wann ich den wieder komm...
am 25.08.2010 sehe ich wieder eine andere Welt...
tutaonana... Ene
Mittwoch, 28. April 2010
Mambo? Habari ya Ujerumani?
Es ist schon wieder mal ein Weilchen her…
naja, so ist das halt hier in Tansania.
Mir gehts gut. Zurzeit denk ich schon viel an Zuhause. Mein Bruder, meine Schwestern und alle Freunde fehlen mir hier doch gescheit.
Und ich bin irgendwie jetzt schon gespannt, was sich so alles veraendert hat. Und wie gross mein Bruder geworden ist : )
Bald ist schon wieder Mai – die Zeit vergeht irgendwie doch wie im Flug… nurnoch 4 Monate, dann bin ich wieder zurueck in meiner alten Welt.
Hier im meinem kleinen Oertchen Ngara tut sich nicht so viel. Aber dennoch gibt es immer wieder was zu erleben.
Seit Anfang April macht Sr. Nicole Urlaub und ich bin jetzt fuer drei Monate auf mein Kiswahili angewiesen. …weil sie die einzige ist, die hier Englisch kann.
Aber ich lern fleissig weiter und es klappt eigentlich schon ganz gut.
Ostern war schoen. Vergleichbar mit Ostern Zuhause. Aber das besondere bei uns war, dass gleichzeitig noch 11 Kinder vom Center getauft wurden.
Hier ist die Taufe erst, wenn die Kinder schon einbisschen groesser sind. Und um getauft zu werden, muessen alle sogar eine Pruefung bestehen – also einige Gebete auswendig koennen.
War ganz lustig mit den Kids zu lernen : )
An Ostersonntag sind dann auch noch einige Eltern und Taufpaten zur Feier gekommen.
Und… natuerlich… gab es Osternester!
Danke an: meinen Bruder, Papa und Mama, Monne, Gabi Nuss und alle die noch Cappis geschickt haben.
Aus den Muetzen haben wir Osternester gemacht und fuer jeden ein gefaerbtes Ei und einen kleinen Schokohasen reingelegt. Wirklich schee! Und alle haben sich gefreut!
Ende Maerz hat sich noch etwas geaendert. Pelagie und Cecile, die zwei Novizinen aus dem Kongo, die fuer drei Monate bei uns waren, haben ihre Zeit hier bei uns beendet. Dafuer ist aber eine Lehrerin aus Oesterreich gekommen, die einen Monat bei uns mitgeholfen hat.
Es hat mir persoenllich echt gut getan, mit jemandem Deutsch zu sprechen und soviel Unterstuetzung und Spass bei der Arbeit zu haben. Danke Jenny!!
Ach ja… eine etwas schlimmere Mandelentzuendung musste ich vor drei Wochen auch schon mitmachen – war wirklich nicht so angenehm.
Aber zum Arzt bin ich nicht gegangen. Da musste ich die letzten Wochen fast jeden Tag mit einem oder zwei Kindern hin. Und so langsam kann ich diese Dispensary nicht mehr sehn. Wir Europaeer sind halt doch was anderes gewohnt. Geduld muss man mitbringen, aber das wusste ich schon davor. Aber sooooo…viel Geduld - wenn dann die Arzthelferinnen alle gleichzeitig Tee trinken gehen - soooo…viel Geduld hab ich dann doch nicht.
Und als Weisser hat man es eh nicht immer leicht. Man wird von allen Seiten angestarrt, die Eltern sagen zu den Kindern “schau mal, ein Mzungu” (=”ona Mzungu”) und zeigen mit dem Finger auf mich und viele Menschen meinen, sie muessen mir erklaeren, was ich zu tun hab – obwohl ich schon sehr oft da. Es passiert auch oft, dass ich ausgelacht werde, wenn ich nicht alles auf anhieb versteh, was mir die Leute auf Kiswahili sagen.
An das *mit dem Finger auf mich zeigen* und *ausgelacht werden* hab ich mich schon gewoehnt. Aber das teilweise vier bis fuenf Stunden warten, nur fuer einen Malariatest… an das gewoehn ich mich, glaub ich, nie.
Ich kann aber mittlerweile ganz ehrlich sagen… ich hab hier schon viel viel Geduld gelernt : ) man muss einfach Zeit mitbringen, sonst geht hier garnichts.
Man kann alles lernen, man muss es nur wollen.
Ganz liebe Gruesse aus dem schoenen Ngara.
Mimi akukumbukaye
Ene
naja, so ist das halt hier in Tansania.
Mir gehts gut. Zurzeit denk ich schon viel an Zuhause. Mein Bruder, meine Schwestern und alle Freunde fehlen mir hier doch gescheit.
Und ich bin irgendwie jetzt schon gespannt, was sich so alles veraendert hat. Und wie gross mein Bruder geworden ist : )
Bald ist schon wieder Mai – die Zeit vergeht irgendwie doch wie im Flug… nurnoch 4 Monate, dann bin ich wieder zurueck in meiner alten Welt.
Hier im meinem kleinen Oertchen Ngara tut sich nicht so viel. Aber dennoch gibt es immer wieder was zu erleben.
Seit Anfang April macht Sr. Nicole Urlaub und ich bin jetzt fuer drei Monate auf mein Kiswahili angewiesen. …weil sie die einzige ist, die hier Englisch kann.
Aber ich lern fleissig weiter und es klappt eigentlich schon ganz gut.
Ostern war schoen. Vergleichbar mit Ostern Zuhause. Aber das besondere bei uns war, dass gleichzeitig noch 11 Kinder vom Center getauft wurden.
Hier ist die Taufe erst, wenn die Kinder schon einbisschen groesser sind. Und um getauft zu werden, muessen alle sogar eine Pruefung bestehen – also einige Gebete auswendig koennen.
War ganz lustig mit den Kids zu lernen : )
An Ostersonntag sind dann auch noch einige Eltern und Taufpaten zur Feier gekommen.
Und… natuerlich… gab es Osternester!
Danke an: meinen Bruder, Papa und Mama, Monne, Gabi Nuss und alle die noch Cappis geschickt haben.
Aus den Muetzen haben wir Osternester gemacht und fuer jeden ein gefaerbtes Ei und einen kleinen Schokohasen reingelegt. Wirklich schee! Und alle haben sich gefreut!
Ende Maerz hat sich noch etwas geaendert. Pelagie und Cecile, die zwei Novizinen aus dem Kongo, die fuer drei Monate bei uns waren, haben ihre Zeit hier bei uns beendet. Dafuer ist aber eine Lehrerin aus Oesterreich gekommen, die einen Monat bei uns mitgeholfen hat.
Es hat mir persoenllich echt gut getan, mit jemandem Deutsch zu sprechen und soviel Unterstuetzung und Spass bei der Arbeit zu haben. Danke Jenny!!
Ach ja… eine etwas schlimmere Mandelentzuendung musste ich vor drei Wochen auch schon mitmachen – war wirklich nicht so angenehm.
Aber zum Arzt bin ich nicht gegangen. Da musste ich die letzten Wochen fast jeden Tag mit einem oder zwei Kindern hin. Und so langsam kann ich diese Dispensary nicht mehr sehn. Wir Europaeer sind halt doch was anderes gewohnt. Geduld muss man mitbringen, aber das wusste ich schon davor. Aber sooooo…viel Geduld - wenn dann die Arzthelferinnen alle gleichzeitig Tee trinken gehen - soooo…viel Geduld hab ich dann doch nicht.
Und als Weisser hat man es eh nicht immer leicht. Man wird von allen Seiten angestarrt, die Eltern sagen zu den Kindern “schau mal, ein Mzungu” (=”ona Mzungu”) und zeigen mit dem Finger auf mich und viele Menschen meinen, sie muessen mir erklaeren, was ich zu tun hab – obwohl ich schon sehr oft da. Es passiert auch oft, dass ich ausgelacht werde, wenn ich nicht alles auf anhieb versteh, was mir die Leute auf Kiswahili sagen.
An das *mit dem Finger auf mich zeigen* und *ausgelacht werden* hab ich mich schon gewoehnt. Aber das teilweise vier bis fuenf Stunden warten, nur fuer einen Malariatest… an das gewoehn ich mich, glaub ich, nie.
Ich kann aber mittlerweile ganz ehrlich sagen… ich hab hier schon viel viel Geduld gelernt : ) man muss einfach Zeit mitbringen, sonst geht hier garnichts.
Man kann alles lernen, man muss es nur wollen.
Ganz liebe Gruesse aus dem schoenen Ngara.
Mimi akukumbukaye
Ene
Freitag, 5. März 2010
Karibu Tansania!
Lang, lang ist es her...
Naja… so langsam scheint die Zeit hier zu vergehen, dass man gleich alles vergisst.
Aber ich muss zubeben, dass ich eigentlich gar keine Lust hatte ins Internet zu gehen, sorry.
Hmmm… es ist eigentlich sehr viel passiert seit Weihnachten…
Unseren Weihnachtsurlaub haben wir ja in Kigoma verbracht – schee wars!
Wir waren Schnorcheln, Boot fahren, Zelten und sind am Strand gelegen… und da soll nochmal jemand sagen, in Kigoma kann man nix machen.
Und der Gombe Nationalpark, wo es fast nur Affen gibt, war echt ein Highlight. So nah hab ich noch nie nen Affen gesehen… und das in freier Wildnis. Faszienierend!
Naja, wir hatten auch sehr sehr gutes Wetter und die Folgen sind fast keinem erspart geblieben – Sonnenbrand. Teilweise sogar sooo schlimm, dass jemand (ich will etz keine Namen nennen :) ) sich keine lange Hose anziehen konnte und nicht mehr laufen und liegen konnte. Die Brandblasen sahen echt eklig aus, aber wer sich zweimal in die Sonne legt ohne sich einzucremen ist selber schuld :) Naja… Urlaub!!
Zurueck in Ngara… Kids san wieder in der Schule und alles ist noch beim alten…
Die Arbeit macht immer noch Spass und naja, obwohl es anstrengend ist, begeistert es mich immer wieder.
Zwischenseminar: auf nach Dar!!
Ganz ehrlich, ich wollte eigentlich nicht schon wieder weg. Der Urlaub hat mir an Reisen erstmal gereicht… aber Seminare sind pflicht. Also los…
Von Ngara nach Mwanza (Uebernachtung) und von Mwanza – eigentlich mit dem Zug – nach Dar. Aber natuerlich muss irgendwas auch schief gehen. Alle Zuege sind still gelegt, weil eine Bruecke eingestuerzt ist…
…dann halt doch mit dem Bus… schrecklich lange Fahrt, aber zum Glueck fast alles Teerstrasse.
Das einzige Problem, dass ich hatte, war Fieber. Und der nervige, laute Radio und danach der Fernseher haben meine Kopfschmerzen nicht besser gemacht.
Die erste Nacht in Dar haben wir in einem Haus direkt am Wasser verbracht. Die anderen Freiwilligen (aus dem Sueden) waren schon laenger dort und haben uns abgeholt. Ein echt schoenes Haus und tolles Wetter hatten wir auch.
Ich hatte leider nicht soviel davon, weil ich schon 40C Fieber hatte.
Am naechsten Tag musste ich also zum Doktor… Malaria testen… den Test konnte ich machen, aber das Ergebnis wusste ich noch nicht, weil die gerade keinen Strom hatten.
Super. Abends, bevor wir ins Seminarhaus gefahren sind, hab ich dann mein Ergebnis abgeholt – negativ. Die haetten mich einfach gehen lassen, wenn ich nicht selber gefragt haette, was ich gegen das Fieber machen soll. Also haben die Aerzte mir einfach mal Anti-Malaria Zeug und Paracetamol gegeben… mit der Aussage “meistens ist es doch Malaria” …Aha!?
Naja…
Ich bin dann am naechsten Tag erstmal in ne andere Dispensary und hab nochmal nen Test gemacht – negativ. Aber der Arzt hat sich wenigstens um mich gekuemmert.
Die ersten Tage vom Seminar hab ich mit Fieber im Bett verbracht. Nach einpaar Tagen wars endlich vorbei und ich durfte auch am Seminar teilnehmen.
War ganz interessant mal zu hoeren, wie es den anderen geht und mit welchen Problemen die zu kaempfen haben. Aber, weil ich eigentlich keine Probleme in meinem Projekt hab, muss ich ehrlich sagen, hat mir das Seminar nicht so viel gebracht.
Ich hab mich schon wieder auf meine Kids gefreut und auf Mama Kilala, die endlich wieder aus Deutschland zurueck war.
Marcus und Soeren haben sich entschieden, mit den anderen Freiwilligen in den Sueden zu fahren, um deren Projekte mal zu sehen.
Falsche Entscheidung…
Caro und ich sind nach dem Seminar zurueck nach Mwanza gefahren.
Marcus, Soeren und die anderen sind einen Tag spaeter mit einem Fahrer von einem Fahrunternehmen in den Sueden losgefahren. Anscheinend ist der Fahrer waehrend der Fahrt eingeschlafen und gegen einen Felsen bzw. eine Mauer gefahren. Das alles haben wir zufaellig mitbekommen, weil ein Priester, der sich bei Marcus verabschieden wollte (weil er in die USA gegangen ist) angerufen hat, kurz nachdem das passiert ist. Wir haben uns alle Sorgen gemacht. Nach langem hin und her telefonieren waren wir der Meinung (zusammen mit Nathalie), dass sie zurueck nach Deutschland geschickt werden sollten. Wir haben nur durchs Telefon mitbekommen, dass Marcus sich den Arm gebrochen hat und operiert werden muss und bei Soeren Zaehne locker sind. Aber zum Glueck durften beide nach Hause fliegen.
Beide wurden in Deutschland behandelt und ihnen geht es wieder besser. Soeren hatte einen Kieferbruch und Marcus einen Oberarmbruch.
Den Kieferbruch haben die in Tansania nicht einmal feststellen koennen.
Soeren ist vor zwei Wochen schon wieder hier angekommen. Und eigentlich weiss er selber nicht genau, was, wie, wo es passiert ist. Marcus muss noch einpaar Wochen warten, bevor er zurueck kommt, weil er seinen Arm noch nicht bewegen darf.
Mei, der fehlt uns hier schon gescheit.
Der Fahrer hatte einen Schaedelbruch – schrecklich.
Aber zum Glueck ist nichts schlimmeres passiert.
Den anderen Freiwilligen geht es gut… abgesehen davon, dass sich die meisten auch an nichts erinnern koennen.
Naja, Soeren ist wenigstens schon wieder da… jetzt warten wir alle nur noch auf Marcus, dass wir auch wieder komplett sind ;)
Wie es so (voraussichtlich) nach einem halben Jahr passieren sollte…^^
…hatte ich auch ein kleines Tief.
Man gibt ja sowas nicht zu, aber warum eigentlich?!
Was mir hier in Ngara fehlt, ist jemand zum reden – Freunde. Man kann hier einfach keine Freunde finden, weil viele Menschen immernoch denken, dass alle Weissen reich sind und so weiter…
Es sind schon sehr viele Leute zu mir gekommen, mit der Frage “Kann ich dein Freund sein?” …und wenn man fragt, was die unter Freundschaft verstehen oder warum grad ich ein Freund sein soll, dann kommt wirklich oft “Weil du weiss bist!”
Als koennte ich dann alle alle alle Freunde mit nach Europa nehmen – “weil das machen Freunde ja” …naja…
Ich vermiss hier meine echten Freunde und meine Geschwister. Einfach jemanden, mit dem ich ueber alles reden kann und der mir zuhoert, ohne etwas zu erwarten.
Aber… juhu juhu… ich hab Besuch bekommen!! Meine Schwester und meine Freundin sind gekommen und haben viel zu viele Sachen mitgebracht… ich hab mich riesig gefreut. Es hat mir echt gut getan mal jemanden von Zuhause zu sehen, die eigene Sprache zu sprechen und hmmm… Vollkornbrot zu essen ;)
…mein Tief ist auf alle Faelle verschwunden.
Aber leider geht so ein Besuch immer viel zu schnell vorbei. Schade!
Aber wenn mich wer besuchen will - “KARIBU SANA!” – ich wuerd mich freuen!
Direkt nach meinem Besuch ist…
Soeren zusammen mit Andrea und Matthias (unsere Verantwortlichen vom BDKJ) gekommen. Die sind gekommen, um Probleme zu besprechen und unsere Projekte anzuschauen. Aber wie schon gesagt, ein Besuch ist immer sehr kurz.
Naja… letztes Wochenende mussten Caro, Soeren und Nathalie noch aus dem Haus ausziehn und beim Putzen bin ich ja immer dabei :)
Und sonst… Karibu Tansania!
Ich geh jetzt arbeiten, die Kinder kommen bald aus der Schule heim.
Mei… die Kids sind sooo lieb!!
Ich mag meine Arbeit – es ist echt toll hier!
Mungu ambariki babu yangu!
Mimi akukumbukaye
Ene :)
Naja… so langsam scheint die Zeit hier zu vergehen, dass man gleich alles vergisst.
Aber ich muss zubeben, dass ich eigentlich gar keine Lust hatte ins Internet zu gehen, sorry.
Hmmm… es ist eigentlich sehr viel passiert seit Weihnachten…
Unseren Weihnachtsurlaub haben wir ja in Kigoma verbracht – schee wars!
Wir waren Schnorcheln, Boot fahren, Zelten und sind am Strand gelegen… und da soll nochmal jemand sagen, in Kigoma kann man nix machen.
Und der Gombe Nationalpark, wo es fast nur Affen gibt, war echt ein Highlight. So nah hab ich noch nie nen Affen gesehen… und das in freier Wildnis. Faszienierend!
Naja, wir hatten auch sehr sehr gutes Wetter und die Folgen sind fast keinem erspart geblieben – Sonnenbrand. Teilweise sogar sooo schlimm, dass jemand (ich will etz keine Namen nennen :) ) sich keine lange Hose anziehen konnte und nicht mehr laufen und liegen konnte. Die Brandblasen sahen echt eklig aus, aber wer sich zweimal in die Sonne legt ohne sich einzucremen ist selber schuld :) Naja… Urlaub!!
Zurueck in Ngara… Kids san wieder in der Schule und alles ist noch beim alten…
Die Arbeit macht immer noch Spass und naja, obwohl es anstrengend ist, begeistert es mich immer wieder.
Zwischenseminar: auf nach Dar!!
Ganz ehrlich, ich wollte eigentlich nicht schon wieder weg. Der Urlaub hat mir an Reisen erstmal gereicht… aber Seminare sind pflicht. Also los…
Von Ngara nach Mwanza (Uebernachtung) und von Mwanza – eigentlich mit dem Zug – nach Dar. Aber natuerlich muss irgendwas auch schief gehen. Alle Zuege sind still gelegt, weil eine Bruecke eingestuerzt ist…
…dann halt doch mit dem Bus… schrecklich lange Fahrt, aber zum Glueck fast alles Teerstrasse.
Das einzige Problem, dass ich hatte, war Fieber. Und der nervige, laute Radio und danach der Fernseher haben meine Kopfschmerzen nicht besser gemacht.
Die erste Nacht in Dar haben wir in einem Haus direkt am Wasser verbracht. Die anderen Freiwilligen (aus dem Sueden) waren schon laenger dort und haben uns abgeholt. Ein echt schoenes Haus und tolles Wetter hatten wir auch.
Ich hatte leider nicht soviel davon, weil ich schon 40C Fieber hatte.
Am naechsten Tag musste ich also zum Doktor… Malaria testen… den Test konnte ich machen, aber das Ergebnis wusste ich noch nicht, weil die gerade keinen Strom hatten.
Super. Abends, bevor wir ins Seminarhaus gefahren sind, hab ich dann mein Ergebnis abgeholt – negativ. Die haetten mich einfach gehen lassen, wenn ich nicht selber gefragt haette, was ich gegen das Fieber machen soll. Also haben die Aerzte mir einfach mal Anti-Malaria Zeug und Paracetamol gegeben… mit der Aussage “meistens ist es doch Malaria” …Aha!?
Naja…
Ich bin dann am naechsten Tag erstmal in ne andere Dispensary und hab nochmal nen Test gemacht – negativ. Aber der Arzt hat sich wenigstens um mich gekuemmert.
Die ersten Tage vom Seminar hab ich mit Fieber im Bett verbracht. Nach einpaar Tagen wars endlich vorbei und ich durfte auch am Seminar teilnehmen.
War ganz interessant mal zu hoeren, wie es den anderen geht und mit welchen Problemen die zu kaempfen haben. Aber, weil ich eigentlich keine Probleme in meinem Projekt hab, muss ich ehrlich sagen, hat mir das Seminar nicht so viel gebracht.
Ich hab mich schon wieder auf meine Kids gefreut und auf Mama Kilala, die endlich wieder aus Deutschland zurueck war.
Marcus und Soeren haben sich entschieden, mit den anderen Freiwilligen in den Sueden zu fahren, um deren Projekte mal zu sehen.
Falsche Entscheidung…
Caro und ich sind nach dem Seminar zurueck nach Mwanza gefahren.
Marcus, Soeren und die anderen sind einen Tag spaeter mit einem Fahrer von einem Fahrunternehmen in den Sueden losgefahren. Anscheinend ist der Fahrer waehrend der Fahrt eingeschlafen und gegen einen Felsen bzw. eine Mauer gefahren. Das alles haben wir zufaellig mitbekommen, weil ein Priester, der sich bei Marcus verabschieden wollte (weil er in die USA gegangen ist) angerufen hat, kurz nachdem das passiert ist. Wir haben uns alle Sorgen gemacht. Nach langem hin und her telefonieren waren wir der Meinung (zusammen mit Nathalie), dass sie zurueck nach Deutschland geschickt werden sollten. Wir haben nur durchs Telefon mitbekommen, dass Marcus sich den Arm gebrochen hat und operiert werden muss und bei Soeren Zaehne locker sind. Aber zum Glueck durften beide nach Hause fliegen.
Beide wurden in Deutschland behandelt und ihnen geht es wieder besser. Soeren hatte einen Kieferbruch und Marcus einen Oberarmbruch.
Den Kieferbruch haben die in Tansania nicht einmal feststellen koennen.
Soeren ist vor zwei Wochen schon wieder hier angekommen. Und eigentlich weiss er selber nicht genau, was, wie, wo es passiert ist. Marcus muss noch einpaar Wochen warten, bevor er zurueck kommt, weil er seinen Arm noch nicht bewegen darf.
Mei, der fehlt uns hier schon gescheit.
Der Fahrer hatte einen Schaedelbruch – schrecklich.
Aber zum Glueck ist nichts schlimmeres passiert.
Den anderen Freiwilligen geht es gut… abgesehen davon, dass sich die meisten auch an nichts erinnern koennen.
Naja, Soeren ist wenigstens schon wieder da… jetzt warten wir alle nur noch auf Marcus, dass wir auch wieder komplett sind ;)
Wie es so (voraussichtlich) nach einem halben Jahr passieren sollte…^^
…hatte ich auch ein kleines Tief.
Man gibt ja sowas nicht zu, aber warum eigentlich?!
Was mir hier in Ngara fehlt, ist jemand zum reden – Freunde. Man kann hier einfach keine Freunde finden, weil viele Menschen immernoch denken, dass alle Weissen reich sind und so weiter…
Es sind schon sehr viele Leute zu mir gekommen, mit der Frage “Kann ich dein Freund sein?” …und wenn man fragt, was die unter Freundschaft verstehen oder warum grad ich ein Freund sein soll, dann kommt wirklich oft “Weil du weiss bist!”
Als koennte ich dann alle alle alle Freunde mit nach Europa nehmen – “weil das machen Freunde ja” …naja…
Ich vermiss hier meine echten Freunde und meine Geschwister. Einfach jemanden, mit dem ich ueber alles reden kann und der mir zuhoert, ohne etwas zu erwarten.
Aber… juhu juhu… ich hab Besuch bekommen!! Meine Schwester und meine Freundin sind gekommen und haben viel zu viele Sachen mitgebracht… ich hab mich riesig gefreut. Es hat mir echt gut getan mal jemanden von Zuhause zu sehen, die eigene Sprache zu sprechen und hmmm… Vollkornbrot zu essen ;)
…mein Tief ist auf alle Faelle verschwunden.
Aber leider geht so ein Besuch immer viel zu schnell vorbei. Schade!
Aber wenn mich wer besuchen will - “KARIBU SANA!” – ich wuerd mich freuen!
Direkt nach meinem Besuch ist…
Soeren zusammen mit Andrea und Matthias (unsere Verantwortlichen vom BDKJ) gekommen. Die sind gekommen, um Probleme zu besprechen und unsere Projekte anzuschauen. Aber wie schon gesagt, ein Besuch ist immer sehr kurz.
Naja… letztes Wochenende mussten Caro, Soeren und Nathalie noch aus dem Haus ausziehn und beim Putzen bin ich ja immer dabei :)
Und sonst… Karibu Tansania!
Ich geh jetzt arbeiten, die Kinder kommen bald aus der Schule heim.
Mei… die Kids sind sooo lieb!!
Ich mag meine Arbeit – es ist echt toll hier!
Mungu ambariki babu yangu!
Mimi akukumbukaye
Ene :)
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